Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) werden in den kommenden Dekaden Weltwirtschaft und internationale Arbeitsteilung sowie Gesellschaft, Politik, Ordnungssysteme und das Denken der Menschen sowie seine Arbeitswelt fundamental verändern. Dabei sind die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit vor allem durch hohe Unsicherheiten, hohe Veränderungsgeschwindigkeiten, große Wissensdefizite und vielfältige Gestaltungsherausforderungen gekennzeichnet. Die SDGs mit der Agenda 2030 haben die Dynamik und die tiefgreifenden Veränderungsprozesse durch Digitalisierung und KI nicht antizipiert, sondern erwähnen nur zuweilen die Chancen von „Informations- und Kommunikationstechnologien“ und die Digitale Ungleichheit.

Der Innovations-Campus Bonn soll dazu beitragen, die Themen der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz in der Nachhaltigkeitsforschung zu verankern.

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Die Gegenwartsgesellschaft zeichnet sich durch eine zunehmende Mobilität sowohl im geographischen als auch im gesellschaftlichen Sinne aus. Bei der geographischen Mobilität und Migration sind zunächst die klassischen Faktoren zu nennen, wie Konflikte, ökonomische Triebkräfte, Katastrophen und in Zukunft vermutlich klimabedingte Umweltveränderungen. Die zweite wichtige Dimension der Mobilität ist die soziale in vertikaler Form (sozialer Aufstieg) sowie in lateraler Hinsicht, indem ein normales Berufsleben immer vielfältiger wird. Wissenschaftlich-technische Fortschritte, welche die sozialen Ordnungen fundamental ändern und der Menschheit bzgl. ihrer geographischen und sozialen Mobilität grundlegend neue Möglichkeiten bieten, stellen diese Mobilität vor entscheidende neue Herausforderungen. Diese vielfältigen Interaktionen zwischen diesen verschiedenen Dimensionen der Mobilität, sind bisher kaum Gegenstand der Nachhaltigkeitsforschung.

Der Innovations-Campus Bonn (ICB) soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.

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Die Zukunft der Menschheit wird zum großen Teil von einem zuverlässigen und sicheren Zugang zu Nahrung und der nachhaltigen Nutzung von Energie, Wasser und Rohstoffen abhängen. Mit Blick auf den Klimawandel und sich verknappende Ressourcen spielen dabei erneuerbare Quellen und deren Basis eine zentrale Rolle. Die Agenda 2030 sowie das Pariser Klimaabkommen zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen werden nur durch eine Überwindung der gegenwärtigen Ressourcennutzung erreichbar sein. Aus Bevölkerungswachstum, steigenden Ernährungsanforderungen und Umweltbelastungen ergeben sich zentrale Zielkonflikte der nachhaltigen Entwicklung um höhere Lebensstandards, begrenzte Anbauflächen mit zunehmender Bodendegradation, schrumpfenden Wasservorräten, Verlust der Biodiversität.

Der Innovations-Campus Bonn (ICB) soll zu Lösungen für diese Herausforderungen und Zielkonflikte im Spannungsfeld zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Randbedingungen beitragen.

Unsere Förderer

Die Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung/ Innovations-Campus Bonn (ICB) wird gefördert vom