World Refugee Day

In der vergangenen Woche haben wir im Geiste des Weltflüchtlingstages auf Publikationen hingewiesen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie die Gesundheit, die sozioökonomischen Bedingungen und der Schutz von Geflüchteten und „trapped populations“ durch die COVID-19-Krise beeinflusst wurden.

Friedensgutachten 2021 \ Europa kann mehr tun!

„Europa kann mehr!“ Das fordern die vier führenden deutschen Friedensforschungsinstitute in ihrem aktuellen Friedensgutachten, das sie am 8. Juni 2021 in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt haben. Die Europäische Union muss ihre Handlungsfähigkeit im globalen Machtgefüge erhöhen, um auf globale Herausforderungen mit nicht-militärischen Lösungen zu reagieren.

„Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ (FFVT): Die Facebook-Gruppe ist jetzt online!

Das Projekt „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ (FFVT) setzt sich für die Stärkung einer interdisziplinären Flucht- und Flüchtlingsforschung ein. Bisher fehlt dem Forschungsfeld größtenteils ein institutionelles Fundament (mit Professuren, Studiengängen etc.).

Wie digitale Lösungen die Auswirkungen von COVID-19 auf die vertriebene Bevölkerung lindern können

Vertriebene stehen bei der Integration in den Arbeitsmarkt in ihren Gastgemeinden vor vielen Herausforderungen. Außerdem sind sie mit größerer Wahrscheinlichkeit als die Aufnahmebevölkerung in Sektoren beschäftigt, die stark von der COVID-19-Pandemie betroffen sind, wie z. B. in der verarbeitenden Industrie, im Beherbergungsgewerbe und bei Lebensmitteldiensten. Und sie sind meist informell beschäftigt und haben daher keine Arbeitsplatzsicherheit oder Zugang zu sozialen Sicherheitsnetzen während des COVID-19-bedingten Wirtschaftsabschwungs.

Rural-urban migration in West Africa: contexts, trends and recommendations

Die Land-Stadt-Migration stellt das Hauptmuster der internen und grenzüberschreitenden Migration in Westafrika dar. In Anlehnung an die Umwelt- und Gesundheitsagenden müssen ihre Ursachen und Auswirkungen in der Migrations- und Urbanisierungspolitik ausdrücklich berücksichtigt werden. Zum Beispiel ist die Tatsache, dass Haushalte die Land-Stadt-Migration als Risikodiversifizierungs- und Lebensunterhaltsstrategie nutzen, eine wichtige Überlegung. Besonders gefährdete Migrantengruppen wie Kinder, Frauen, ältere Menschen oder Vertriebene sollten besondere Aufmerksamkeit erhalten. [Englisch]

Eine verhaltensorientierte Perspektive auf die Triebkräfte der Migration

Dieses Papier befasst sich mit der Selbstselektion von potenziellen Migranten. Insbesondere wird untersucht, ob Risiko- und Zeitpräferenzen einen signifikanten Anteil an der Bewegungsheterogenität von Individuen erklären. Des Weiteren soll die Rolle sozialer Präferenzen (Vertrauen, Altruismus, Reziprozität) als potenzielle Migrationsdeterminanten beleuchtet werden. Unter Verwendung eines einzigartigen Querschnittsdatensatzes zu Migrationsabsichten (Gallup World Poll) und experimentell validierten Präferenzen (der Global Preference Survey), der 70 Länder weltweit abdeckt, wird ein Probit-Modell geschätzt.

Imme Scholz als Expertin im Bürgerrat Deutschland zum Themenschwerpunkt Nachhaltige Entwicklung

Mit dem Beginn des Jahres 2021 trat der zweite deutsche Bürgerrat in Kraft: Von nun an werden 160 Menschen über die wichtigen Fragen unserer Zeit diskutieren und Handlungsempfehlungen für die Politik formulieren. Die Teilnehmer*innen wurden per Los ausgewählt und können ihre unter­schiedlichen Sichtweisen in zehn virtuellen Sitzungen einbringen und Einsichten gewinnen. Dabei widmen sie sich großen Themenfeldern, wie der Frage nach der Rolle Deutschlands zur Sicherung des internationalen Zusammenhalts oder die Performance des Landes in der EU-Migrationspolitik.

Masterstudentin erforscht menschliche Mobilität und Wahrnehmung von Erdrutschrisiken in Brasilien

Der diesjährige „International Migrants Day“ stand unter dem Motto „Reimagining Human Mobility“. Für Ronja Winkhardt-Enz, Studentin im Masterstudiengang Geographie der Umweltrisiken und der menschlichen Sicherheit, steht das Thema in direktem Zusammenhang mit ihrer Masterarbeit, die sich mit menschlicher Mobilität und der Wahrnehmung von Erdrutschrisiken in Brasilien beschäftigt.

Globaler Militarisierungsindex (GMI) des BICC

Am 3. Dezember 2020 erscheint der diesjährige Globale Militarisierungsindex (GMI) des BICC (auf Deutsch und Englisch). Der Globale Militarisierungsindex (GMI) benennt das relative Gewicht des Militärapparats eines Staates im Verhältnis zur Gesellschaft als Ganzes. So setzt er zum Beispiel das Bruttoinlandsprodukt ins Verhältnis zu den Militärausgaben. Der GMI 2020 umfasst 151 Länder.

Veranstaltung zur lokalen Integration Geflüchteter

Am 29. Oktober 2020 gestalteten die beiden Mitgliedsinstitute der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung, das BICC (Bonn International Center for Conversion) und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) neben anderen Einrichtungen, eine Veranstaltung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) zum Thema „Die lokale Integration Geflüchteter – Erfahrungen aus NRW“.